Vitroconnect – der unsichtbare Netzbetreiber hinter „toni“

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung einer KI erstellt, die mir beim Recherchieren hilft. Ich habe die Inhalte geprüft und redaktionell überarbeitet.

Schon seit einiger Zeit ist klar: Die Glasfaseranschlüsse, die bei uns unter dem Label „toni“ vermarktet werden, hängen technisch nicht nur an BBV. Hinter den Kulissen betreibt ein anderer Akteur das Netz: Vitroconnect.

Mir war der Name vorher nie wirklich begegnet. Aber nachdem ich etwas tiefer reingeschaut habe, ergibt das Ganze durchaus Sinn.

Wer ist Vitroconnect?

Vitroconnect ist ein Unternehmen aus Gütersloh, das sich darauf spezialisiert hat, Netzinfrastrukturen verschiedener Anbieter zu bündeln – und zwar so, dass darüber auch unterschiedliche Internetanbieter ihre Dienste anbieten können. Die machen also kein eigenes Internetprodukt, sondern kümmern sich um den Betrieb und die technische Anbindung im Hintergrund.

Das Besondere: Sie setzen auf ein sogenanntes Open Access-Modell. Und genau das macht sie für Glasfasernetze wie das von BBV interessant.

Was heißt Open Access?

Statt dass nur ein Anbieter über das Netz laufen darf (wie das früher bei Kupferanschlüssen oft der Fall war), kann ein Glasfasernetz im Open-Access-Modell von mehreren Anbietern gleichzeitig genutzt werden. So wie beim Stromnetz: Der Draht ist der gleiche, aber der Anbieter dahinter kann gewählt werden.

Vitroconnect baut genau so ein System auf. Sie sorgen dafür, dass technische Prozesse standardisiert ablaufen: Anschluss schalten, Tarif wechseln, Entstörung, sowas. Und das nicht nur für BBV, sondern für viele Anbieter deutschlandweit.

Warum BBV sich für Vitroconnect entschieden hat?

Ganz klar: Weil es ihnen Arbeit abnimmt. BBV hat schon alle Hände voll zu tun mit Planung, Tiefbau, Hausanschlüssen und Vertragswesen. Den Netzbetrieb samt Technik komplett selbst zu stemmen, wäre vermutlich eine Nummer zu groß.

Vitroconnect bringt hier Erfahrung mit – sie sind mit über 80 Netzbetreibern und etwa 100 Internetanbietern verknüpft. Die machen das also nicht zum ersten Mal. Und sie scheinen auch bei größeren Projekten (z. B. OXG, Unsere Grüne Glasfaser) mit dabei zu sein.

Was bedeutet das für unsere Anschlüsse?

Kurz gesagt: Nichts Negatives. Eher im Gegenteil.

Die Plattform läuft im Hintergrund, sorgt für einen möglichst reibungslosen Betrieb und standardisierte Prozesse. Das kann helfen, wenn man mal die Hotline anruft und der Provider nicht ganz ahnungslos klingt.

Und auf lange Sicht? Wenn BBV tatsächlich andere Anbieter auf ihr Netz lässt (und das ist bei Open Access ja eigentlich der Plan), dann gibt es schon heute die nötige Technik, damit sowas ohne Chaos funktioniert.

Mein Fazit?

Ich finde: Das sieht erstmal solide aus. Natürlich heißt das nicht, dass alles perfekt läuft – das hängt auch von BBV selbst ab, vom Ausbau vor Ort, von der Koordination, von der Reaktion bei Störungen. Aber was die Netztechnik betrifft, ist es gut zu wissen, dass da nicht irgendwo in einer Garage improvisiert wird, sondern dass ein erfahrener Betreiber am Werk ist.

Ob und wann wir dann tatsächlich aus mehreren Anbietern auswählen können? Keine Ahnung. Aber möglich wär’s – und Vitroconnect hätte die passenden Schalter dafür schon im Schrank.

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