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Kleines Update 02 / 2024

Das nächste Update ist längst überfällig. Wie man jüngst lesen konnte sollte es ab 05.02. weiter gehen im Ausbau. Im Dezember und Januar waren die Arbeiten eher mau bis nicht existent.

Ich meine es war am 07. oder 08.02. als angefangen wurde die Flinsbacher Straße unterhalb des Friedhofs zu öffnen um die Zuleitung zu den Wohngebieten Lisenkuchen, Eichertstal und Siebenmorgen zu verlegen.

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Update 08/2023

Die letzten Wochen ist es hier im Blog wieder ruhig gewesen. Leider. Meine bisherigen BBV nahen Kontakte haben sich die letzten Monate verändert und sind entweder nicht mehr aus auskunftsfreudig, oder sind nicht mehr für BBV tätig. Nein, da verlässt sicher niemand ein sinkendes Schiff oder so. Wenn ich schaue wohin da gewechselt wurde, dann sind das normale, absehbare berufliche Veränderungen. Es ist heute nicht mehr außergewöhnlich nach 5 Jahren den Betrieb zu wechseln (kann da selbst ein Lied von singen).

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Angeordnete Stille? [UPDATE]

Seit Wochen ist es Still um BBV. Weder liest man neues von der Gemeinde, noch melden sich meine BBV Kontakte. Man könnte fast meinen, es gibt eine “angeordnete Stille”?!

Nun ja. Weiteren Kontakten zufolge (die Info ist auch schon wieder Wochen alt), sollte es ab Juli 2023 mit dem Ausbau weiter gehen. Details durften noch nicht genannt werden. Was aber mittlerweile offensichtlich ist:

  • Der neue Lagerplatz befindet sich im Sieben Morgen, knapp unterhalb des Benz Geländes. Also da, wo immer viele Container standen.
  • Eine erste Tiefbaufirma (die kommt laut LKW Werbeaufdruck aus Heppenheim) ist unterwegs. Ich hab sie vergangene Woche Ecke Waibstadter-Str./Lärchenweg gesehen.
  • Es wurde auch an anderen Stellen weiter gearbeitet. Im Sieben Morgen, Helmstadter-Straße, etwas oberhalb des Benz-Firmengeländes wurden ebenfalls Tiefbauarbeiten durchgeführt. Eine Firma konnte ich nicht zuordnen.

Heute hat mich auch eine Meldung aus der Mörikestraße erreicht. Offenbar sind BBV Mitarbeiter unterwegs und dokumentieren bereits montierte ONT’s. Die Mitarbeiter sprechen wohl kein deutsch (oder zumindest sehr schlecht). Hintergrund ist, dass BBV offenbar den zuständigen Verteilerkasten in der kommenden Woche “aktivieren” will.

Laut Auskunft BBV Neidenstein sollten dann die zwei LEDs am ONT leuchten/blinken (Anmerkung von meiner Seite: Wenn nur eine LED Lebenszeichen von sich gibt, ist noch nichts aktiv und die Gegenstelle offensichtlich noch “tot”), wird man eine Email bzgl. der Portierungsvorlage des Internetanschlusses bekommen (sofern sich hier BBV um die Portierung kümmert).

Alles in allem: Es geht voran, langsam aber stetig. Leider seitens BBV und Stadt bisher kein Wort dazu. Schade.

Im übrigen: Laut meinen Informationen hat sich der Generalunternehmer, gegen den sich unser Bürgermeister so gewehrt hat nicht geändert. Stattdessen sind es, wie es zu erwarten war, neue Subunternehmer unterhalb des Generalunternehmers.

[UPDATE 13.07.2023 11:15]

Vermutlich sind die Baufirmen die man so die Tage gesehen hat und die ich oben erwähnt hatte, nicht der BBV, sondern NetzeBW zuzuschreiben.

Weiteren Insider-Infos zufolge soll BBV mit Bautrupps ab 21.07. los legen. Verzögerungen bei Anträgen hätten dazu geführt, dass man den geplanten 01.07. nicht halten konnte.

Bzgl. Fertigstellungsgrad soll Helmhof deutlich weiter sein als Neckarbischofsheim. Untergimpern hinke weiter hinterher. Aber auch hier sei Ende 2023 das Ziel.

“Speaking of” Ziel … Ein weiterer Bürger hatte ebenfalls mit BBV Neidenstein gesprochen und gefragt wann denn der Ausbau soweit fertig sei und man die bisherigen DSL-Verträge dann auf BBV umstellen könne. Hier wurde zwar auch Ende 2023 genannt, aber sicherheitshalber Januar bzw. Q1/2024 eingeräumt.

Der Teufel steckt im Detail

Vor etwa 6 Wochen hatte ich mit dem Rollout Manager seitens BBV telefoniert um Details über den weiteren Ausbau zu bekommen. Damals hieß es, der Generalunternehmer (namentlich die Firma ZRK) wird nicht ausgetauscht – auch wenn die Stadt quasi darauf besteht. Es würden aktuell Pläne geschmiedet, und ich könne mich Ende April nochmal melden. Nun, wir haben nun schon Mitte Mai und ich habe eben erneut angerufen und nach Details gefragt. Dazu gleich mehr.

Seitens ZRK war zwischenzeitlich zu hören, dass man auch nichts davon weiß, dass sie ausgetauscht werden sollen. Von unserer Sicht als “Außenstehende” schien es daran zu hängen, dass kein neuer Lagerplatz vorhanden sei und der bisherige Platz beim Netto nicht mehr zur Verfügung steht. Soweit ich das beurteilen kann und über mehrere Ecken in Erfahrung bringen konnte, gab es auch keine Versuche seitens der Stadt einen Lagerplatz anzubieten. Wieso auch… Schließlich wollte man mit dem Generalunternehmer nicht mehr weiter zusammen arbeiten.

Zwischenzeitlich erschien auch ein Artikel von Friedemann Orts in der Rhein-Neckar-Zeitung (Ausgabe 12.05.2023) mit dem Titel “Da wurden Straßen vernichtet”, und teils älteren Bildern, auf denen waghalsige Aktionen von – soweit ich weiß – längst nicht mehr beschäftigten Sub-Unternehmern “erneut aufgewärmt” wurden.

Herr Orths schreibt:

Jetzt hat sich die BBV, die mittlerweile mit der bayrischen Leonet-Gruppe und mit der Glasfaser-Firma Infrafibre Germany fusioniert ist, von dem Generalunternehmer getrennt, der in Neckarbischofsheim Glasfaser verlegt hat.

Rhein-Neckar-Zeitung 12.05.2023, Friedemann Orts, Artikel “Da wurden Straßen vernichtet”; 1. Absatz

Bis hierhin liest es sich wie ein Fakt: Der Generalunternehmer arbeitet nicht mehr für die BBV. Trennung abschließend vollzogen. Passt prima zu den Aussagen die Bürgermeister Seidelmann mehrfach erwähnt hat.

Weiter schreibt er:

“Wir müssen es optimieren”, nennt BBV-Sprecher Arno Maruszczyk den Grund für die Trennung von gewissen Generalunternehmern. “Wir tauschen entsprechende Tiefbauer und Planer aus”, denen würden “die Gebiete entzogen”, diesbezüglich befinde man sich noch in Verhandlungen mit den Unternehmen. Vom neuen Pressereferenten der BBV, Olaf Urban-Rühmeier, heißt es, dass die neue Geschäftsführung im Zuge der Fusion “die Zusammenarbeit mit bisherigen Auftragnehmern auf den Prüfstand gestellt” habe.

Rhein-Neckar-Zeitung 12.05.2023, Friedemann Orts, Artikel “Da wurden Straßen vernichtet”; 3. Absatz

Wenn man genau liest, steht hier kein Wort von einer abgeschlossenen und vollzogenen Trennung. Ergo ist der Generalunternehmer zu diesem Zeitpunkt nicht zwingend “gekündigt”. Unter dem Strich hat Hr. Maruszcyk also nur gesagt, dass man nicht zufrieden ist, man Tiefbauer und Planer entsprechend austauschen will, ihnen die Gebiete “entziehen” will. Weiter sagt der Pressereferent, dass die Zusammenarbeit auf den Prüfstand gestellt wird.

Die Sache ist also noch “in Arbeit”, und sicherlich noch nicht vollends “durch”. Ich hätte mir von Hr. Orths hier eine klare und unmissverständliche Formulierung gewünscht. Die Formulierung im ersten Absatz …

Jetzt hat sich die BBV, […], von dem Generalunternehmer getrennt, der in Neckarbischofsheim Glasfaser verlegt hat.

… ist irgendwie irreführend und nicht so neutral, wie man es sich von der Presse wünschen würde. Oder gab es noch einen zweiten Generalunternehmer neben der Firma ZRK auf den er sich bezieht?

Wie dem auch sei: Zurück zu den Details vom Rollout-Manager: Nun, es gibt erstmal keine. Die Arbeiten laufen nicht wie gewünscht und es gibt noch einiges zu besprechen, zu koordinieren und zu klären. Erst wenn das hieb und stichfest ist, wird sowohl die Stadt als auch wir hier entsprechend informiert.

Auf meine Frage hin, ob es wenigstens neben dem Tiefbau mit dem Anschluss von bestehenden Hausanschlüssen weitergehen kann, Beispiel Eichertstal/Linsenkuchen/SiebenMorgen, bekam ich die Antwort: Die Zuleitung für die drei genannten Gebiete kommt vom Verteiler bei der Bahnüberquerung am Weinberg. Und die ist tiefbauseitig noch nicht an den den Verteiler im Linsenkuchen, an dem dann der genannte Rest hängt angeschlossen. Die Querung der Flinsbacher-Straße ist also noch nicht fertig angeschlossen (auch nicht per Leerrohr). Ergo bleibt das auch liegen solange kein Tiefbau weiter geht.

Nach eigenen Recherchen ist die Firma ZRK nach wie vor als Generalunternehmer Tiefbau in der Ausführung beschäftigt. Glücklicherweise darf ich hier von einer neutralen Position abweichen und meine persönliche Meinung bzw. Einschätzung kund tun. Und die lautet (Vorsicht, persönliche Meinung und Spekulation):

BBV hat Druck (.. unverändert seit Monaten). Mit den Arbeiten im Tiefbau klappt es nicht wie geplant. Und man wollte tatsächlich schon Ende Juni fertig sein (waren ja wieder über 6 Wochen Zeit die nicht entsprechend genutzt wurden). Dummerweise stehen die Tiefbau-GU’s nicht schlange und der bestehende hat sicherlich vertragliche Regelungen die man nicht einfach über Bord werfen kann. Also wird BBV schauen müssen, wie man mit dem bestehenden GU das beste aus der Sache macht. Oder man findet noch ein Schlupfloch und kommt vertraglich doch noch raus.

Daneben gibt es im Hintergrund noch zahlreiche Verstrickungen und Details in alle Richtungen, welche hier aber zu sehr ins Detail führen würden. Das meiste davon sind vertrauliche Details die wir nicht weitergeben dürfen. All diese Details zeigen aber: Die Sachlage ist wirklich deutlich komplizierter als sich der unbedarfte Glasfaserkunde ausmalen würde. So kompliziert, dass es schwer ist da überhaupt noch den Durchblick zu haben.

Nun ja. Wie immer: Wir müssen abwarten. Ich hoffe daraus, dass vom Rollout-Manager klare Ansagen über den weiteren Ausbau folgen, dass die Stadt alles daran setzt dass der Ausbau mit Höchstgeschwindigkeit weitergehen kann und dass der Generalunternehmer, egal wie er in Zukunft heißt, alles daran setzt dass der Zeitplan eingehalten wird und die Qualität stimmt.

Stay tuned…

Ein weiteres (fast) halbes Jahr später …

… und immer noch keine Fertigstellung in Sicht (das halbe Jahr bezieht sich auf meinen letzten Blogpost). Genervt vom aktuell Ausbau-Stand und der ungenügenden bzw. nicht vorhandenen Kommunikation und Transparenz seiten BBV und der Gemeinde, habe ich am 20. Februar sowohl ans Rathaus, als auch an BBV (um genauer zu sein deren Pressesprecher sowie das Tiefbauunternehmen ZRK) geschrieben.

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BBV ist aufgewacht?

Die Tage haben mich weitere Infos erreicht.

Zum einen sind Arbeiter unterwegs und begutachten die Straßen im Weinberg und Eichertstal. Geht um das schließen der Asphalt-Decke. Da werden fleissig Fotos gemacht.

Zum anderen gab’s Info von der Firma ZRK die die Arbeiten in der Straße durchführt:

Man hätte vor 2 Wochen die Arbeiten im Ort wieder aufgenommen und ist jetzt mit der Herstellung der Oberflächen im Weinberg und Eichertstal beschäftigt. Parallel werden weiter Fasern eingeblasen und die ONTs (das weiße Kästchen das aus “Glasfaser” dann “Netzwerk” macht) gesetzt.

Im Bereich Sinsheimer Straße, Bitzweg und Rosenstraße können Leitungen erst aktiviert werden, wenn ein zentraler Vermittlungsknoten (PoP genannt) in der Schulgasse an den BBV Backbone angeschlossen wurde. Dies soll im Oktober noch abgeschlossen werden.

Alles in allem klingt das für mich nach: Es geht weiter und wir nehmen die “low hanging fruits” mit um möglichst zügig weitere Kunden ans Netz zu bekommen. Ich tippe darauf, dass die Nacharbeiten die ein erneutes Öffnen der Straße bedürfen, sich noch etwas ziehen werden.

Daneben ruft die BBV gerade wohl weitere Kunden am um Anschlüsse zu aktivieren, bzw. zu testen ob das schon geht. Bei mir und anderen im Eichertstal hat heute das Telefon geklingelt. Angerufen werden wohl die, die schon ein ONT im Haus gesetzt bekommen haben. Man muss das Ding mit Strom versorgen und das Netzwerkkabel anschließen. BBV geht wohl irgendwie davon aus, dass der Kunde weiß wie er den ONT mit der Fritzbox oder dem Router verbinden muss… Selbst ich war in dem Moment etwas überfordert:

Weder kann ich gerade mein DSL abstecken und die Router-Konfiguration umbiegen, noch konnte mir die Dame sagen was sie eigentlich genau haben will: Reicht eine x-beliebige Netzwerkverbindung? Muss es am Router eingesteckt sein? Müssen da auch Zugangsdaten hinterlegt sein? Wusste man nicht. Ich hab das Ding zwar im Router stecken (weil meiner zwei Internetverbindungen gleichzeitig kann), aber gebracht hat’s nichts. Die orangene LED am ONT hat zwar geleuchtet, aber eine echte Netzwerkaktivität sieht anders aus. Die Dame wollte erreichen, dass die mittlere LED am Gerät angeht oder blinkt. Aber da hat sich nichts getan.

Die Dame wollte das so weiter geben und dann meldet sich ein Techniker der einen Termin macht, um die Sache vor Ort bei mir zu begutachten.

Lange rede kurzer Sinn: Ich bin davon überzeugt, dass der Verteiler an dem die meisten im Eichertstal angeschlossen sind, noch gar keine Technik drin hat. Muss da bei Gelegenheit mal vorbei gehen und lauschen ob der Verteiler da schon Geräusche von sich gibt.

Alles in allem: Ja, es geht weiter. Und leider nein, man sieht kaum etwas davon.

Stay tuned…