Stand der Dinge 04/2021

Ich hab lange nichts mehr von mir hören lassen. Aber es ist mal wieder Zeit aufzuklären….

Die letzten Tage erreichen mich Mails aus dem Neckar-Odenwald-Kreis, Fragen aus unserem Cluster Sinsheim und mehr.

Der allgemeine Ton in den Anfragen ist bespickt mit Skepsis… Kann ich durchaus verstehen. Aber von vorne:

Die Rhein-Neckar-Zeitung schreibt in einem Artikel vom 13.03.2021 dass es bei uns in Neckarbischofsheim wohl am 01.05. mit dem Spatenstich los gehen soll. Das Risiko bestünde allerdings, so das Zitat in der RNZ, dass Helmhof und Untergimpern bis Ende 2021 vielleicht nicht fertiggestellt werden.

Nach wie vor bin auch ich skeptisch ob man in nur 7 Monaten den Ausbau für Neckarbischofsheim für diejenigen die Verträge in der Vorvermarktung abgeschlossen haben (so hatte es Hr. Maruszczyk in der Gemeinderasitzung formuliert), fertigstellen kann. Ursprünglich waren es ja (ich hoffe ich irre mich nicht) 6 Monate für die Feinplanung und 1,5 Jahre für den Ausbau. Die 7 Monate jetzt sind schon knackig kurz. Aber man muss aus bedenken: Es sind jetzt a) anderen und b) mehr Bautrupps als früher einsatzbereit. Also von daher: Abwarten und Tee trinken.

Speaking of… abwarten…. Mich erreichen u.a. aus den Neckar-Odenwald-Kreis Mails zum dortigen Glasfaser-Ausbau. Zum einen sei hier gesagt: Ich kenne nur unseren Cluster. Mit den Vorgehen und den Begebenheiten aus dem NOK kenne ich mich nicht aus. Hier gibt es eine Seite, die dort versucht über BBV und Glasfaser aufzuklären: https://glasfaserinfo-nok.de/

Zum anderen muss ich den ganzen Speptikern und Negativ-Betrachtern sagen: Was habt ihr zu verlieren? Ihr geht quasi kein Risiko ein. Ich braucht einfach nur Geduld. Es ist natürlich einfach sich z.B. hin zu stellen, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und ganz bockig zu sagen: „Der da liefert nicht, dabei hab ich doch einen Vertrag…“

Aber helfen tut’s nicht. Denn wir haben hier im Cluster Sinsheim und sicher auch im NOK keine Alternative. Ich predige das schon regelmäßig, werde aber nicht müde es immer wieder zu wiederholen: Die Telekom hat (zumindest hier im unserem Kreis) erst (Super-)Vectoring ausgebaut. Für gewöhnlich sind Ausbau-Iterationen so alle 10 Jahre dran. D.h. bis die Telekom ihr Vectoring aus dem Verteiler wirft und durch Glasfaser bis zum Kunden ersetzt, werden noch ein paar Jahre vergehen. Wer möchte darf dabei gerne mit seinem Old-School-Kupfer DSL-Anschluss zusehen. Und sich sicherlich ärgern dass er den Glasfaser-Zug verpasst hat. Ja, er hat bei uns im Cluster schon mächtig Verspätung. Aber lange Durststrecken lieber mit etwas Verspätung mit dem Zug fahren als komplett zu Fuß gehen. Ihr versteht was ich meine?

Also, liebe verunsicherte (und ggf. künftige) BBV-Kunden aus dem Neckar-Odenwald-Kreis: Bitte übt euch in Geduld und nutzt auch das Online-Angebot von glasfaserino-nok.de. Oder findet eine Alternative. Aber lasst mich bitte wissen welche taugliche Alternative ihr gefunden habt.

Aber zurück zur Presse: Wer es noch nicht mitbekommen hat: BBV hebt die Geschwindigkeit auf 300MBit an und belässt die Preise! Dies hat die BBV in ihrem Newsletter vom 14.03.2021 kund getan.

In diesem Zuge solltet ihr schauen, welche Fritzbox ihr für BBV einsetzen wollt und könnt. Viele „etwas ältere“ Modelle waren noch für die 100MBit tauglich. Aber mit dem neuen Angebot von „mind. 300MBit“ fallen ein paar Fritzboxen durch das Raster. So auch meine etwa 5 Jahre alte FritzBox 7362SL, die ich „damals“ von 1&1 zum DSL Anschluss bekommen hatte. Hintergrund ist: Bei Netzwerkanschlüssen an der Fritzbox unterscheidet man (vereinfacht gesagt) zwischen normalen „Ethernet“ Anschlüssen und „Gigabit-Ethernet“ Anschlüssen. Die einfachen können 100 Megabit maximal. Gigabit – so der Name schon, kann 1.000MBit bzw. 1 Gigabit. Schaut also ob eure Fritzbox mit mehr als 100MBit umgehen kann (muss sich dann Gigabit nennen). BBV propagiert aktuell die Modelle:

Beide kommen mit 4x Gigabit-LAN Anschlüsse daher.

Wer aktuell hofft eine FritzBox direkt mit Glasfaser verbinden zu können, der muss sich noch gedulden: Meinen aktuellen Infos zufolge, muss nach wie vor ein sogenannter ONT zwischen Kunden-Router (Egal ob FritzBox oder ein anderer Router) und Glasfaserleitung geschaltet werden. D.h. ein kleines Kästchen das als aktiver Netzabschluss an der Glasfaser dient und das Internet im Haus dann per RJ45-Netzwerkkabel zur Verfügung stellt. Hintergrund ist wohl die Koppelung dieses Netzabschlusses mit seiner Seriennummer an den Dienstleister der die Verbindung entsprechend zuordnet. Aber es gibt erste Stimmen die versuchen dies zu ändern. Otto Normal Kunde wird das nicht interessieren. Der Nerd unter den Kunden wird sich aber die Finger reiben wenn er die Glasfaser direkt in den Router stecken kann. Aber wie gesagt: Da braucht’s noch viel Geduld.

Ein letzter Tipp noch: Auch wenn der vorhergesagte Abschluss der Ausbauarbeiten für die meisten in den kommenden 7-8 Monaten sein wird: Achtet auf euren aktuellen DSL Vertrag. Laut der Firma ABICOS gibt es in unserem Ort unverhältnismäßig wenige, die das Angebot von ABICOS angenommen oder auch gesucht haben, ihren DSL Anschluss rechtzeitig mit einem Übergangs-Vertrag bis zum Schalttermin des BBV Anschlusses zu versorgen. Nicht dass ihr jetzt 3 Jahre auf den Ausbau gewartet habt und dann nochmal einige Monate warten müsst bis ihr aus dem DSL Vertrag dann raus kommt. Also am besten mit ABICOS Kontakt aufnehmen und klären wie und wann ihr ohne Reibungsverluste den Vertrag in einen Übergangsvertrag wechseln können. Kontaktdaten gibt es oben im Menü unter „Firma ABICOS„.

Und nein, ich bekomme immer noch kein Geld für meine Aktionen oder Firmennennungen hier. Ich meine es nach wie vor nur gut mit euch.

P.S. Frohe Ostern euch allen noch …

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