Update zur Linsenkuchen-Problematik

Zuletzt hatte ich stark in Frage gestellt, dass die Glasfaser-Leerrohr-Infrastruktur die im Baugebiet „Unter dem Linsenkuchen“ zu dem Ausbauvorhaben der BBV passt. Wer das noch nicht gelesen hat, sollte noch mal zum letzten Artikel zurück springen.

Mittlerweile hatte ich über die Stadt Kontakt zum Ingenieurbüro das für die Planung und die Pläne verantwortlich war. Hierüber konnte ich in Erfahrung bringen, dass es im Baugebiet tatsächlich zwei unabhängige FTTH (Leerrohr-)Netze gibt:

  • Die Firma Hauck hatte als Teil der Tiefbauarbeiten für die Telekom Leerrohrbündel verlegt und die einzelnen Speedpipes bis auf das Grundstück verlegt
  • Ein Subunternehmer der BBV hat ebenfalls Leerrohrbündel in die Straßen gelegt. Aber offenbar nur in die Straße, nicht auf die Grundstücke.

Bei den Leerrohren der Telekom sieht es nicht nur nach PON-Struktur (siehe vorangegangener Artikel) aus, sondern das Ingenieurbüro konnte das bestätigen.

Die Leerrohre in der Straße die durch die BBV während der Tiefbauarbeiten gelegt wurden, sind, so sagt es das Ingenieurbüro und das verwundert mich, ebenfalls für PON-Struktur ausgelegt. Es verwundert deshalb, weil soweit bekannt ist, baut das Netzwerk der BBV auf AON und nicht auf PON.

Alles in allem scheint aber folgendes nun bewiesener Fakt zu sein:

Die Leerrohre die man auf den Grundstücken im Baugebiet findet, sind die Leerrohre der Telekom. Die BBV hat eigene Leerrohre. Diese liegen jedoch in der Straße.

Für den Fall, dass die BBV ausschließlich ihre eigenen Leerrohre verwendet, würde das bedeuten, dass auf jeden Fall nochmal Bagger anrücken müssen um die Leerrohre der BBV auf das Grundstück und ins Haus zu bekommen.

Dem steht aber das Problem gegenüber, dass die BBV dieses Jahr fertig werden möchte, aber viele dieses Jahr mit dem Bau nicht soweit sein werden.

Mein unverbindlicher Rat an der Stelle: Wer Glasfaser durch die BBV haben möchte und nicht auf die Telekom warten will (Datum ist hier noch völlig unbekannt) sollte spätestens JETZT seine Vertragsunterlagen einreichen.

Ein denkbarer Weg wäre, dass die BBV allen die im Linsenkuchen einen Vertrag geschlossen haben, als Teil der diesjährigen Bauphase das Leerrohr aufs Grundstück legt, der Bauherr die Speedpipe dann während seiner Bauphase mt ins Haus verlängern lässt, so dass BBV nicht erneut mit einem Bagger anrücken muss. Dann muss quasi nur noch die Glasfaser „eingeblasen“ werden.

Ich bin weiter mit BBV in Kontakt um da was in Erfahrung zu bringen. Stay tuned.

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